L'Académie

L'Académie

«Übung macht Meister:innen!»

Die Akademie in Historisch Informierter Aufführungspraxis mit Dozent:innen aus dem Orchester richtet sich an Instrumentalist:innen: Jüngere, ältere und zeitlose Amateur:innen, Studierende und Profis.

Barockinstrumente erwünscht, Spieler:innen auf modernem Instrumentarium sind auch herzlich willkommen. Ohne Berührungsängste tauchen wir Seite an Seite in aufführungspraktische Fragen ein, sei es im Einzelunterricht, in Kammermusiklektionen (für bestehende Gruppen) oder auch bei unserer Orchesterakademie (obligatorisch für alle Kursteilnehmer:innen). Das Akademieorchester wird von Meret Lüthi geleitet.


Zeitraum der Académie:
17.08. - 22.08.2026

Begleitprogramm
Sa · 15.08.2026 · 17.00 Uhr
Dozierendenkonzert, Orangerie Elfenau Bern

Fr · 21.08.2026 · 19.30 Uhr
Teilnehmer:innenkonzert, Zunftsaal zur Schneidern Bern

Sa · 22.08.2026 · 17.00 Uhr
Abschlusskonzert des Akademieorchesters, Musikschule Konservatorium Bern

Werke

Einzelunterricht und Kammermusik: Frühbarock bis Klassik
Orchesterakademie: Die Werke werden auf die Teilnehmer:innen abgestimmt, Bekanntgabe im Juli 2026. Die Dozent:innen musizieren Seite an Seite mit den Teilnehmer:innen im Orchester, sie erarbeiten gemeinsam das Abschlusskonzert.

Stimmton: 415 Hz

Kosten

Studierende und Amateur:innen bis 26 Jahre: 200 CHF* / 150 CHF** pro Person
Amateur:innen und Profis: 600 CHF* / 550 CHF** pro Person
* Orchesterakademie und 2 Einzellektionen
** Orchesterakademie und 2 Ensemblelektionen

Zusätzliche Einzellektion:
Studierende und Amateur:innen bis 26 Jahre: 75 CHF / Lektion pro Person
Amateur:innen und Profis: 100 CHF / Lektion pro Person

Zusätzliche Ensemblelektion:
Studierende und Amateur:innen bis 26 Jahre: 140 CHF / Lektion pro Ensemble
Amateur:innen und Profis: 180 CHF / Lektion pro Ensemble

Passivteilnahme: 
60 CHF pro Tag

ANMELDUNG

2026 findet die «Académie des Passions» vom 17. bis 22. August statt. Anmelden können Sie sich über untenstehende Links:

Anmeldung Einzelperson
Anmeldung Ensemble

Anmeldeschluss ist der 03. Juni 2026. Teilnehmerzahl beschränkt, eine definitive Zusage kann erst nach Anmeldeschluss erfolgen.

Mit der Anmeldung stimmen die Teilnehmer:innen zu, dass Foto- und Videoaufnahmen vom Veranstalter getätigt und für nichtkommerzielle Zwecke verwendet werden können. Mit der Anmeldung willigen die Teilnehmer:innen ein, dass ihre Daten an die Dozent:innen weitergeleitet sowie für die Organisation der Académie bei Les Passions de l'Âme gespeichert werden.

 

Service und Kontakt

Für die Unterkünfte, Verpflegung und Reisen sorgen die Kursteilnehmer:innen selbst. Gerne helfen wir bei der Suche nach zentral gelegenen und dem jeweiligen Budget entsprechenden Unterkünften. Wir vermitteln auch Gastfamilien. Bei Interesse wenden Sie sich bitte frühzeitig an uns.

Wir empfehlen, eine Kranken-, Unfall-, Instrumenten- und Gepäckversicherung abzuschliessen. Les Passions de l'Âme ist für eventuelle Schäden nicht haftbar.

Meret Lüthi, Künstlerische Leitung Académie

Meike Olbrich, Organisation Académie
oder +41 (0)31 558 39 85

Stipendien

Les Passions de l’Âme kann auf Gesuch Teilstipendien vergeben. Hierfür schicken Sie
bitte ein Mail mit folgenden Angaben an :
kurzer Lebenslauf
kurzes Motivationsschreiben, warum Sie am Kurs teilnehmen möchten
Betrag, den Sie für den Kurs zahlen können

 

UNSERE DOZENT:INNEN

MERET LÜTHI

Violine • Viola • Kammermusik • Orchesterleitung

Meret Lüthi, Geigerin und künstlerische Leiterin von Les Passions de l’Âme, feiert mit ihrem Orchester Höhepunkte in ganz Europa. Als Dozentin für Barockvioline und Historische Aufführungspraxis unterrichtet sie an der Hochschule der Künste Bern. 2017 erhielt sie den Musikpreis des Kantons Bern und 2020 den Kulturpreis der Bürgi-Willert-Stiftung. 2024 wurde sie mit dem Goldenen Bogen geehrt. Ihr künstlerisches Schaffen wurde mit Diapason d’or, OPUS KLASSIK, Premio Abbiati und Choc de l'Année 2023 ausgezeichnet. Mit Mozarts «Zauberflöte» am Theater Orchester Biel Solothurn erfolgt 2025 ihr Debut als Operndirigentin.

SABINE STOFFER

Violine • Kammermusik • Orchestercoaching

Sabine Stoffer ist nebst ihrer aktiven Konzerttätigkeit im In- und Ausland (Ensemble Il Caravaggio, Les Passions de l’Âme, Ensemble Meridiana, Rachel Podgers Brecon Baroque, Ensemble Otium, Le Concert de la Loge u. a.) auch als Pädagogin und Organisatorin anzutreffen. Sie unterrichtet Barockvioline an der Musikschule Konsi Bern und wird regelmässig als Dozentin für Meisterkurse, Orchesterakademien und Kammermusikkurse eingeladen. Ihr wurde der Preis «Coup de Cœur» des Kantons Bern verliehen.

JONAS KREBS

Viola • Violine • Kammermusik • Orchestercoaching

Jonas Krebs studierte an der Hochschule der Künste Bern und anschliessend am Conservatorium van Amsterdam Barockgeige/-viola bei S. Sato, A. Lohmann, S. Yamagata und E. Resche-Caserta. Er spielt regelmässig mit Les Passions de l'Âme, 18th Century Orchestra, Concerto Köln, Anima Eterna und Holland Baroque. Besonders interessiert ist er am Repertoire des 19. Jahrhunderts. Jonas leitet in den Niederlanden einen Kurs mit Einzelunterricht/Kammermusik/Orchestercoaching mit dem Amateurorchester Leids Barokensemble.

 

LINDA MANTCHEVA

Violoncello • Kammermusik • Orchestercoaching

Die bulgarische Cellistin Linda Mantcheva wuchs in einer Musikerfamilie auf. Ihre Musikstudien führte sie in Sofia und an der Hochschule für Musik Köln durch. Es folgten Aufbaustudien für historische Aufführungspraxis, Barockcello und Barockkammermusik in Köln und an der UdK Berlin. Auszeichnungen hat sie bei Kammermusik-Wettbewerben in Deutschland, Italien und Bulgarien erhalten. Linda spielt in Ensembles wie Les Passions de l’Âme, Harmonie Universelle (Köln), Musica sequenza (Berlin), Berlin Baroque und Sofia Baroque Arts Ensemble, mit denen sie in und ausserhalb von Europa konzertiert. 2021 hat sie das «Crossing points collective» gegründet, mit dem sie Konzertprogramme mit Barock- und Jazzmusik kreiert und regelmässig auftritt.

ANNE PARISOT

Historische Traversflöten und Holzblasinstrumente • Kammermusik • Orchestercoaching

Anne Parisot studierte moderne und historische Flöten in Paris, Deutschland und in der Schweiz bei P. Gallois, R. Aitken, K. Kaiser und M. Hantaï. Sie konzertiert mit Les Passions de l’Âme, dem Freiburger Barockorchester, Le Cercle de l’Harmonie, Les Siècles, Ensemble Pygmalion, Ensemble Ausonia, Les Musiciens du Prince u.a.
Zudem hat sie bei mehreren CD-Produktionen für Deutsche Grammophon und Harmonia Mundi mitgewirkt.
Als Professorin für historische Flöten unterrichtet sie am Conservatoire in Avignon.

BENOÎT LAURENT

Oboe und Holzblasinstrumente • Kammermusik • Orchestercoaching

Benoît Laurent studierte Blockflöte, Barockoboe und moderne Oboe in Belgien. Er tritt regelmässig mit namhaften Orchestern und Ensembles auf und wirkte bei mehreren CD-Produktionen mit - unter anderem mit seinem eigenen Ensemble «Lingua Franca».
2008, wurde er Preisträger des renommierten Wettbewerbs Musica Antiqua in Brügge. Benoît Laurent hat zu Giuseppe Sammartini und dessen Repertoire für Blasinstrumente promoviert und ist Professor für Barockoboe und Ornamentik am Brüsseler Conservatoire Royal.

IEVA SALIETE

Cembalo solo • Korrepetition • Orchestercoaching

Ieva Saliete ist Dozentin für Cembalo und Hammerflügel an der Lettischen Musikakademie in Riga. Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie bei Prof. Dr. Robert Hill an der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg i. B. und an der Schola Cantorum Basiliensis bei Jörg Andreas Bötticher. Seitdem konzertiert sie als Cembalistin europaweit mit internationalen Ensembles und Orchestern - bei Les Passions de l’Âme seit dem Gründungsjahr 2008. Neben der Historischen Aufführungspraxis widmet sie sich Neuer Musik und ist Auftraggeberin und Widmungsträgerin zahlreicher Kompositionen. Für ihre musikalische Tätigkeit erhielt sie 2018 die höchste Auszeichnung im lettischen Musikleben: den «Grand Music Award», für den sie 2023 erneut nominiert wurde.

Rückblick auf die Académie des Passions 2024

Cette semaine restera un souvenir inoubliable, sans doute la plus belle expérience musicale de ma vie.
Teilnehmer:in der ersten Akademie von Les Passions de l'Âme
Als „zeitlose“ Liebhaberin habe ich gestaunt, dass aus meiner Sicht diese Heterogenität zu einem so sympathischen, spielfreudigen Zusammenkommen wachsen konnte.
Teilnehmer:in der ersten Akademie von Les Passions de l'Âme
Ich werde mich noch lange an die unglaublich gute, freundliche und stressfreie Atmosphäre während des Kurses erinnern.
Teilnehmer:in der ersten Akademie von Les Passions de l'Âme
L’ensemble LES PASSIONS DE L’ÂME porte bien son nom.
Teilnehmer:in der ersten Akademie von Les Passions de l'Âme
Merets autentische, direkte, motivierende und positive Art, das Orchester zu leiten, machte für mich diese Kurswoche einzigartig. Ich hatte den Eindruck, dass sich diese positive Haltung auf den ganzen Kurs übertragen hat.
Teilnehmer:in der ersten Akademie von Les Passions de l'Âme
Irgendwie war es in dieser Woche gar kein Thema, wer unter den Teilnehmenden Amateur oder Profi ist. Und das hat mich sehr erstaunt. Ich denke, jeder Mensch ist sowohl Amateur als auch Profi, je nachdem welcher Aspekt betrachtet wird. Und daher können alle voneinander
profitieren, sei es musikalisch, menschlich oder energetisch.
Teilnehmer:in der ersten Akademie von Les Passions de l'Âme
Ich werde mich noch lange an diese schöne Woche in Bern erinnern, das Leben in den Gassen, das Proben im Orchester, die Gesamtentwicklung, die Einzelstunden, ans Gesamtpaket, das für mich stimmig, anregend, lustvoll und liebenswürdig war, daneben aber durchaus ernste und gewissenhafte Arbeit.
Teilnehmer:in der ersten Akademie von Les Passions de l'Âme
Grossartig, wie die Dozierenden auf die verschiedenen Niveaus eingehen, wie sie die Werke bildreich erklären, ganzheitlich spieltechnische und interpretatorische Aspekte analysieren, Körper, Bewegung, Tanz ins Zentrum stellen, und wie sie so in einer Stunde Beachtliches erreichen. Für manche Teilnehmer:innen sind es wohl Schlüsselerlebnisse gewesen.
Teilnehmer:in der ersten Akademie von Les Passions de l'Âme
Ich habe gestaunt über die in kurzer Zeit erreichte Qualität des Orchesterspiels und das gute Gelingen des Konzerts.
Teilnehmer:in der ersten Akademie von Les Passions de l'Âme
Mir gefiel die heterogene Mischung der Gruppe sehr gut. Faszinierend zu beobachten wie schnell wir zusammengewachsen sind, über alle Alters-, Sprach- und Berufsunterschiede hinweg. Ich kann mir gut vorstellen, dass alle Teilnehmenden mit einer grossen Offenheit und Neugier an diesem Kurs teilgenommen haben.
Teilnehmer:in der ersten Akademie von Les Passions de l'Âme
Ich habe gestaunt, wie ernsthaft und konzentriert jedoch gleichzeitig leichtfüssig eine sehr heterogene Schar von Musiker:innen gemeinsam zu einem erstaunlichen Resultat kommen kann.
Ebenfalls habe ich über die perfekte Organisation gestaunt, die sich zeigt, wenn sich die Teilnehmenden gar nicht bewusst werden, welche Anstrengung und Mühsal dahinter steckt.
Teilnehmer:in der ersten Akademie von Les Passions de l'Âme
Ihr habt es uns sehr einfach gemacht, zu einer Gruppe zu werden, weil ihr sehr empathisch, liebevoll und positiv durch die Proben geführt habt.
Teilnehmer:in der ersten Akademie von Les Passions de l'Âme

Herzlichen Dank

Wir danken den Zünften und dem Klingenden Museum für die grossartigen Räumlichkeiten: