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Meret Lüthi
Die gebürtige Bernerin Meret Lüthi absolvierte ihre Violinausbildung
an der Hochschule der Künste ihrer Heimatstadt bei Monika Urbaniak-Lisik
und Eva Zurbrügg; sie erlangte Lehr- und Konzertdiplom mit Auszeichnung.
Parallel dazu studierte sie als Mitglied des Amaryllis-Quartetts
von 2000 bis 2003 bei Walter Levin an der Musik-Akademie in Basel;
mit einem Aufbaustudium in der Klasse von Anton Steck an der
Staatlichen Musikhochschule Trossingen spezialisierte sie sich
auf das Spiel der Barockvioline. Ausserdem nahm sie an Meisterkursen
von Igor Ozim, Christian Altenburger, Thomas Brandis, Ingolf
Turban und Gerhard Schulz teil.
Meret Lüthi war Stipendiatin
der Kiefer Halblitzel Stiftung und des Kiwanis Clubs Bern; 2007
ging sie als Preisträgerin aus dem Deutschen Hochschulwettbewerb
für Alte Musik hervor.
Von 2001 bis 2005 lehrte Meret Lüthi als Dozentin für Fachdidaktik
Violine an der Hochschule der Künste Bern. Als Konzertmeisterin
leitet Meret Lüthi das von ihr im Jahr 2008 mitbegründete Orchester
für Alte Musik «Les Passions de l’Ame»; zudem ist sie, in derselben
Position, dem belgischen Ensemble «B’Rock» verbunden und spielt
als Gast im Freiburger Barockorchester. Sie wirkte bei CD- und Opernproduktionen
sowie Konzerttourneen, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen u. a. unter
René Jacobs, Ivor Bolton, Adam Fischer und Gary Cooper mit. Intensiv
widmet sie sich auch der Kammermusik: Mit verschiedenen Programmen
präsentierte sie sich in den Jahren 2008/09 beim Festival «Young
Artists in Concert» in Davos. Im Sommer 2010 gab Meret Lüthi ihr
Debüt am Lucerne Festival.
Als gefragte Spezialistin für Alte Musik arbeitet sie als Orchestercoach und ist regelmässig bei Radio DRS 2 als Fachexpertin zu Gast.
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